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Sportass oder Couchpotato – wie aktiv sind die Deutschen beim Sport?

Des Deutschen liebste Sportart ist Fußball. In einem Jahr ohne EM und WM lohnt ein Blick auf andere Sportdisziplinen, mit denen sich die Deutschen in ihrer Freizeit beschäftigen. Weit abgeschlagen auf Rang zwei liegt Boxen. Während sich noch zahlreiche Freizeitkicker finden, ist Boxen keine aktiv betriebene Disziplin. Welchen Sport treibt das Land oder liegt es nur auf der Couch und sieht zu?

Sport Trends? Ausdauer liegt vorn

Fitness, Radfahren, Schwimmen und Jogging sind die Sportarten, die in der Gunst ganz weit oben stehen, wie etwa die folgende Statistik belegt: de.statista.com. Mannschaftssport betreiben die wenigsten aktiv. Dennoch sind rund 22 Prozent aller Freizeitsportler in Vereinen organisiert. Für eine regelmäßige sportliche Aktivität ist das Gemeinschaftserlebnis nachrangig. Flexible Zeiteinteilung für eine gelungene Koordination von Arbeit und Sport mögen dafür die Gründe sein. Wer kaum mehr als eine Badehose, ein Fahrrad oder ein paar Laufschuhe für die aktive Freizeitgestaltung benötigt, ist auf Ausstattungsmerkmale, die Vereine bieten, auch nicht angewiesen. Anders beim Fitnesstraining. Hier können einige Geräte und ein Sportassistent durchaus zu Trainingserfolg beitragen.

Motive für den sportlichen Einsatz

Frauen gelten allgemein als gesundheitsbewusster Teil der Gesellschaft: Sie besuchen öfter einen Arzt und nehmen regelmäßiger als Männer an Vorsorgeuntersuchungen teil. Da wundert es nicht, dass ihre Motivation für den Sport ebenfalls in diesem Bereich angesiedelt ist. Die befragten Frauen gaben an, dass sie einen positiven Effekt auf ihre Gesundheit erwarten, wenn sie Sport treiben. Tatsächlich ist der Anteil der Freizeitsportler, die sich tägliche Trainingseinheiten gönnen, hoch: 15 % gaben an, jeden Tag das Business-Dress mit der Sportbekleidung zu tauschen. Noch immer knapp die Hälfte aller aktiven Amateursportler sind mehrmals in der Woche mit ihrem Sport beschäftigt.

Hoch spezialisiert: Outdoor-Sportarten

Wer seinen Körper fit hält, schafft die Voraussetzungen für die etwas ungewöhnlicheren Sportarten. Was Outdoor-Spezialisten anbieten, erfordert neben Übung und Erfahrung vor allem eines: volle Körperbeherrschung. Radfahren auf glattem Asphalt trainiert den Körper. Wer beim Mountainbiking in dafür ausgewiesenen Regionen unterwegs ist, der trainiert den zusätzlich Kopf. Das braucht es, um die Strecke zu »lesen«. Anderenfalls sind Unfälle vorprogrammiert. Gleiches gilt für Stand Up Paddling, Wildwasserrafting oder Bouldern. Wer Anregungen sucht, findet diese auf einschlägigen Messen wie der Outdoor in Friedrichshafen.

(Bildquelle: Titelbild Frau beim Laufen © Candy Box Photography / Titelbild Mann auf Couch © Günter Menzl • Fotolia.com)