Weinverkostung – Weinprobe stilsicher meistern

Wohl jeder Weinliebhaber buchte schon einmal eine Reise mit Weinprobe. Die Weine des Landes im Urlaub direkt beim Erzeuger kennenzulernen, ist ein wahrhaft sinnliches Urlaubsvergnügen. Was aber müssen Genießer beachten, die planen, ihre Vorliebe zu kultivieren? Erfahren Sie hier, welche Tipps bei einer Weinprobe zu beherzigen sind.

Weinprobe – Geschmacksvielfalt erkunden

Der Besuch auf einem Weingut geschieht für viele während eines Ferienaufenthaltes. Dort geben Sie ihre Vorlieben an und probieren verschiedene Weine. Leicht beschwipst geht es abends zurück in die Unterkunft. Je nachdem, wie der Winzer seine Gäste einschätzt, wird er die bessere oder mittlere Qualität aus dem Keller holen. Die wirklich guten Weine bewahrt er für Kenner auf, die das Gut gezielt ansteuern, um Wein zu verkosten. Dabei handelt es sich um Einkäufer für die gehobene Gastronomie weltweit, aber ebenso um Weinliebhaber in privater Mission. Neben dem Besuch eines Weinguts stellen sich viele Erzeuger auf der ProWein in Düsseldorf vor, der größten internationalen Weinmesse.

Gut gekleidet und richtig vorbereitet zur Weinverkostung

Wer professionell Weine probiert, kann den Wein im besten Fall zu Feierabend trinken. Im gehobenen Rahmen wird der Wein ausführlich geprüft und aus dem Mund in einen Kübel gespuckt. Kleine Spritzer bleiben nicht aus. Dunkle Kleidung sieht sogar nach dem zehnten Wein noch tadellos aus. Versäumen Sie es ebenfalls nicht, Ihren Notizblock zur Weinprobe mitzuführen, um Ihre subjektiven Eindrücke festzuhalten. In der Vielfalt der Weine ist schnell vergessen, welcher Wein dem eigenen Gaumen am nächsten kam. Lassen Sie sich Zeit. Eine Entscheidung zur Auswahl muss ebenso reifen wie der Geschmack des Weins im Mund.

Ein Glas Wein – drei Sinne

Zunächst prüft das Auge den Wein. Die Farbe und der Rand des Weines im Glas stehen im Zentrum der Betrachtung und erlauben erste Rückschlüsse auf die Qualität. Anschließend nutzen Sie Ihre älteste Sinnesempfindung: den Geruchssinn. Das Aroma nimmt den Raum der Nasenhöhle ein und breitet sich aus. Erst dann probieren Sie den Geschmack. Auf der Zunge entwickeln sich die Tannine des Weins erst nach einer kurzen Weile. Schlürfen gehört übrigens durchaus zum guten Stil wie das Spucken. Andere sind der Ansicht, ohne den Abgang, also das Schlucken, sei eine Probe nicht endgültig abgeschlossen. Machen Sie es einfach so wie die anderen und genießen Sie das Erlebnis.

 

(Bildquelle: Titelbild © Retrostar • Fotolia.com)

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